TRENKNERWEG

Machbarkeitsstudie

Im Rahmen einer städtischen Grundstücksausschreibung entwickelte hda die Masterplanung für ein neues Wohnquartiers mit ca. 6500 qm BGF in Hamburg Othmarschen.

Die Holzbauweise und der Gartencharakter sind die prägenden Merkmale des städtebaulichen Konzeptes. Die Bebauungsstruktur orientiert sich mit ihrer aufgelockerten Bauweise an den bestehenden Strukturen der Umgebung. Grundgedanke ist, die Wohneinheiten so kompakt zu gestalten, dass möglichst wenig Grundstücksfläche für die Bebauung geopfert wird und der grüne, weitläufige Charakter erhalten bleibt. Das Bebauungskonzept geht ausschließlich von Stadt(Reihen)häusern sowie Geschosswohnungsbau aus.

Ziel des Nutzungskonzeptes ist eine große Bandbreite an Wohnungstypologien anzubieten. Die insgesamt 68 Wohneinheiten verteilen sich auf 23 Stadthäuser sowie 45 Wohnungen als Zwei- bis Vierzimmerwohnungen. Mit einer Geschossigkeit von 2 Vollgeschossen + Staffel fügen sich die Gebäude in das städtebauliche und freiräumliche Umfeld ein. Basierend auf der Idee, dass jede Wohneinheit über eine großzügige und begrünte Terrasse verfügen soll, sind die Baukörper so modelliert, dass alle drei Geschosse sich zurückstaffeln. Dadurch entsteht ein aufgelockertes und lebendiges Fassadenbild.

Der bestehende Baumrahmen bildet einen geschützten Raum für gartenbezogenes Wohnen. Diese ruhige und geschützte Lage soll gezielt gestärkt werden, indem das Quartier autoarm gestaltet wird. Den Erdgeschosswohnungen werden jeweils eigene Terrassen und kleinere Gartenbereiche zugeordnet. Die Wohnungen in den Obergeschossen verfügen ebenfalls über großzügige, intensiv begrünte Terrassen mit Blick in die Gärten. Oberstes Ziel ist eine Reduzierung des oberirdischen Verkehrs auf ein Minimum, den Besucherverkehr sowie die Feuerwehr. Der ruhende Verkehr befindet sich in einer Tiefgarage unterhalb des Quartiers. Die Quartiersstraße ist als verkehrsberuhigter Bereich geplant, auf dem sich Fußgänger, Fahrradfahrer und PKW-Verkehr gleichberechtigt begegnen können.

Die Gebäude sollen im KfW-Passivhaus Standard errichtet werden. Das Konzept der Mischbauweise mit einem massiven Gebäudekern und einer Gebäudehülle aus Holz bietet dafür in mehrfacher Hinsicht eine optimale Grundlage.

2019-07-03T18:00:34+02:00
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